Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht zurzeit eine lesenswerte Serie zum Thema „Zeitempfinden“. Wie der gestresste Mensch im buddhistischen Kloster die Langsamkeit entdeckt, ist das Thema der vierten Folge. Mein Zitat daraus zum heutigen Sonntag:
„Achtsam, das heißt in etwa so viel wie bewusst, ausgerichtet auf den Moment. Wer geht, lehrt Thich Nhat Hanh, soll sich des Gehens bewusst sein, wer isst, des Essens – schließlich stecke in jedem Reiskorn die Arbeit eines armen Bauern, der den Reis an irgendeinem Ort der Welt geerntet habe.
Einer der obersten Leitsätze, den der vietnamesische Mönch predigt, lautet: „Echtes Leben gibt es nur im Hier und Jetzt.“ Ein zweiter: „Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da, tu etwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas, sondern sitz einfach nur da.”
Ihr
Hejo Eicker
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