Endgültig grünes Licht für die neue Nutzung des ehemaligen Kindergartens an der Poststraße gab gestern Abend der Planungsausschuss. Eine Mutter-Kind-Einrichtung und eine Kindergartengruppe für die Betreuung von Kindern unter drei sollen dort ermöglicht werden. Das ist gut.
Gar nicht gut ist mal wieder die Informationspolitik der Stadtspitze. Neben anderen hatte sich auch der Verein „Nicht allein am Niederrhein“ für die Immobilie interessiert, um dort generationenübergreifendes Wohnen zu ermöglichen. Der Antrag wurde der Politik vorgestellt, im Rat aber zugunsten der städtischen Nutzung nicht aufgegriffen. Ausdrücklich hatte ich die Verwaltung gebeten, dies umgehend dem Verein mitzuteilen und ihm bei der Suche nach einem anderen geeigneten Grundstück zu helfen.
Jetzt erhalte ich ein Schreiben der Vorsitzenden: „Ich weiß, Sie haben im Moment anderes zu tun, dennoch möchte ich Sie fragen, ob der Don Bosco Kindergarten auf der Poststraße Kindergarten bleibt oder doch zum Verkauf steht?“
Warum lässt man engagierte Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Anliegen so im Regen stehen? Sie müssen sich doch wie für dumm verkauft vorkommen.
Ihr
Hejo Eicker