Auch aus meinem Alltag ist die Kommunikation per elektronische Post nicht mehr wegzudenken. Nicht, dass unser Briefkasten an der Haustüre verwaist und leer wäre – für umfangreiche Zustellmengen sorgt alleine schon die Ratspost der Stadtverwaltung.
Doch das Mailen ist heute nun mal die Nummer eins, wenn’s um Versand und Empfang textlicher Nachrichten geht. Seit wann eigentlich?
Wer heute Nachrichten hört oder Zeitung liest, weiß es genau: Vor 25 Jahren, am 3. August 1984, wurde in Deutschland die erste Internet-E-Mail empfangen: Michael Rotert von der Universität Karlsruhe empfing eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. Schnell allerdings war diese Post noch nicht: Die E-Mail war einen Tag zuvor abgeschickt worden.
Die erste E-Mail der Welt verschickte übrigens der Ingenieur Ray Tomlinson irgendwann im November oder Dezember – genau weiß er es nicht mehr – vor 35 Jahren. Er war es auch, der die Idee hatte, die Adresse mit einem uralten Zeichen zu versehen: das @, das heute eine Ikone des Informationszeitalters ist.
Seitdem flitzen weltweit täglich zehn Milliarden E-Mails durchs Internet – und sorgen nicht nur für Austausch und Information, sondern mittlerweile mehr noch für einen inflationären Kommunikations-Müll.
Doch das ist eine andere Geschichte…
Ihr
Hejo Eicker