Gerne sehe ich mir mit Kindern die Bücher von Helme Heine an, vor allem die Geschichten mit Johnny Mauser, dem Mäuserich, Franz von Hahn, dem Gockel, und dem dicken Waldemar, dem Schwein. Diese „Drei Freunde“ kommen jetzt ins Kino.
Warum seine drei Freunde so erfolgreich seien, wurde Heine gefragt. Seine Antwort: Kinder brauchen eindeutige Botschaften, um die Welt zu verstehen. Und die liefern die Geschichten von den drei Freunden, die die Welt entdecken. „Die drei sind zwar zusammen, aber ein Kind begreift dann noch nicht, was Freundschaft ist. Deshalb das Fahrrad: Keiner von den dreien könnte das Rad allein fahren. Franz von Hahn sitzt oben und lenkt. Waldemar kann nicht gleichzeitig die Pedale treten und kommt auch nicht an den Lenker. Aber er ist so was wie der Motor. Und Johnny Mauser, der steht auf der anderen Pedale und bildet das Gleichgewicht. So können sie durch Buch und Film radeln. Das leuchtet jedem Kind ein.“
Ein gutes Bild, finde ich. Ich überlege mir, welche „Motoren“ es denn anderswo geben könnte. Oder sollte. Zum Beispiel in Fraktion und Rat. In Verwaltung und in der ganzen Bürgerschaft.
Ihr
Hejo Eicker