Endlich ein wenig Ruhe, um zu schreiben, zu redigieren. Und um zu lesen. Zum Beispiel die Rheinische Post. Konnte sie gestern nur überfliegen.
Freue mich, dass die RP in ihrer aktuellen Ausgabe meinen Tagebuch-Hinweis auf den Milchautomaten in Wankum aufgegriffen hat. Tut dem Milchbauern gut.
Die Sonntagsruhe macht die Gedanken leichter. Behände hüpfen sie von hier nach da, da kommt eins zum anderen. Ich überlege: Niederrhein und Milch, da fallen mir viele Assoziationen ein. Aber Milch und Sonntag?
Ich gebe beides bei Google ein und erfahre, wo ich am Sonntag Milch kaufen kann – nämlich in einer Bäckerei in Wien (da ist mir der Automat in Wankum näher!), nehme zur Kenntnis, dass sich das „Forum Bissendorfer Panther“ zurzeit im Wartungsmodus befindet und in Deutschland etwa 14 Millionen Milchkühe stehen.
Doch dann, beim vierten Treffer schon, da schlägt des Niederrheiners Herz: Milch und Sonntag haben zwar gedanklich, assoziativ und auch sonst überhaupt nichts miteinander gemein, führen aber als Themenpaar – zum Niederrhein.
Wer nämlich Milch und Sonntag googelt, wird sehr schnell zu einer Bewertungsseite des Speisecafè Rigoletto geführt, und gleich darunter kommt die werbliche Anpreisung des „Internats am Niederrhein. Ein kath. Internat für Jungen und Mädchen – Die Alternative. www.gaesdonck.de“
Ich bin verblüfft ob der Begriffskette „Sonntag – Milch – Gaesdonck.“ Gibt’s da Milch nur sonntags?
Ihr
Hejo Eicker